Andrej Makarewitsch
Alles vergeht, spricht der Weise: Seht
kein Feuer, das nicht irgendwann vergeht.
Spurlos verweht der Wind das Funkenrot.
Doch noch solang die Flamme sich bewegt,
jeder sie so auf seine Weise pflegt
in tiefer Not und dort wo Kälte droht.
Wenn lang die Nacht
brennt man nur sacht
spart Holz und Kraft,
immer auf Wacht,
macht keinen Lärm,
schont den guten Wald.
Manchmal jedoch erscheint so ein Chaot,
dieser Idiot schürt flammenschnellen Tod.m
Sein Feuer brennt sich in den Himmel hoch.
Noch lange ist nicht alles klar
Noch sind nicht alle Worte wahr,
Es ist noch längst nicht aller Tage Nacht.
Auf´s Feuer gebt mir acht,
so wie mich Gott bewacht!
Klüger ist der, der´s Feuer sparsam richt,
wärmen kann er die andren alle nicht,
doch kommt er durch, ganz ohne Not und Harm.
Du aber irrst, Du hast alles verbrannt,
in kurzer Zeit Dein Feuer schnell verschwandt.
Doch schön war´s doch:: es wurden allen warm.
Noch lange ist nicht alles klar
Noch sind nicht alle Worte wahr,
Es ist noch längst nicht aller Tage Nacht.
Auf´s Feuer gebt mir acht,
so wie mich Gott bewacht!
