Jetzt nun ist das letzte Fest gekommen,
einmal spielst du noch für uns,
nimmst den Balg und lachst mit deiner Kunst,
sorglos scheinend, aber auch beklommen.
Du bist nie ein Großstadtmensch gewesen,
offen bliebst du und schön einfach auch,
singst und spielst und lebst so, wie es Brauch,
treibst uns an, hilfst manchen Knoten lösen.
Regenbogengrün so kann dein Halt sein,
aus der Hoffnung hin zu neuem Wuchs,
denn nun trennen sich die Farben wieder,
unser Chor singt ohne dich die Lieder,
gerne sicher nicht, doch er vertrug‘s.
Aber du, spiel weiter bis ins Altsein.
