Die zweite Stunde der Nacht geht
und dieser letzte Moskauer Winter,
der alles auftaut.
Alles fließt.
Und wieder die letzten Worte
vor dem Heimweg:
Komm wieder.
Heimweg?
Was ist das für eine Liebe
zu dieser Stadt?
Jetzt, nachts wird sie körperhaft.
An jeder verbauten Ecke steht sie,
an jeder verfallenen Mauer,
sie liegt auf dem Friedhof
unter Mülltonnen im Kirchenschiff
windet sich in Asphaltbrocken
durch Stadtreste und Parks
schwebt als Betongebirge
über kleine gelben Häuschen
schwimmt im nie zufrierenden Fluß
und wohnt in jenen Häusern
aus denen zum Abschied
ein
Komm wieder
klingt
