Sagt Freunde, gibt es Hoffnung?
Ist nun vorbei die düstre Zeit
durchwachter Nächte, ew‘gen Wanderns,
verfolgt von Gier und Einsamkein?
Was ist das Leben so noch wert?
Beraubt der Liebe, ziellos, blind.
Verkauft. Geschändet durch das Schwert.
Ein blütenkahler Baum im Wind.
Verrecken sollt Ihr Henkersknechte
am Immermehr und Niegenug,
das uns gelockt mit falschem Glanze
zum grenzenlosen Selbstbetrug.
Im dichten Netz von tausend Ängsten
habt ihr zum Feind gemacht den Freund.
Habt uns betrogen und gefangen,
weil wir vom Glücksland nur geträumt.
Sagt Freunde, gibt es Hoffnung?
Wann ist vorbei die düstre Zeit?
Gelingt es endlich zu besiegen
den finstren Wolfsbann Furchtsamkeit?
