Die Zeit vertickt

Früh raus nach Plan, die Zeit vertickt. Ein Jahr ist schnell vorbei.
Wir schaffen viel und viel schafft uns, jedoch: Wir sind dabei.
Wir spannen uns vor unsren Karrn, des‘ Kutscher Fortschritt heißt.
Und pünktlich geht die Fuhre los, vom Immermehr gepeitscht.

Und jeder denkt: So muß es sein, so ist’s gerecht,
und wer es anders will, ist schlecht.
Der Weg, den unser Wagen rollt,
das ist der einz’ge zum Erfolg.

Die Lasten, die wir ziehn, sind groß. So mancher zieht nicht mit,
doch fällt das weiter keinem auf, hält er nur gleichen Schritt.
So fahr’n wir über Feld und Wald und hinter uns der Staub,
kennzeichnet weithin unsern Weg und graut das grüne Laub.

Und jeder denkt: So muß es sein, so ist’s gerecht,
und wer es anders will, ist schlecht.
Der Weg, den unser Wagen rollt,
das ist der einz’ge zum Erfolg.

Einmal in Fahrt, gibt’s keinen Halt! Wer stolpert, der schleift mit.
Wir haben uns ein Ziel gestellt: Mit Wohlstand in das Glück.
Und wo sich die Natur noch wehrt, setzt unsre Allmacht an –
Maschinen und geschulte Nerven! Uns treibt der eigne Bann.

Und jeder denkt: So muß es sein, so ist’s gerecht,
und wer es anders will, ist schlecht.
Der Weg, den unser Wagen rollt,
das ist der einz’ge zum Erfolg.

Der Eine zieht mit ganzer Kraft, der andre wird gezogen
und alle starren geradeaus, und keiner sieht, daß oben
der Kutschbock leer, die Peitsche schlaff, die Bremse angezogen.

Die Mitwatschler