Warum tut es mir bloß weh, seh ich die kleine blaugoldene weiße Kirche vor der 15. Etage Wohnfläche mit ihrem uralten Glockenspiel? Geh ich am Hospital entlang, an den zerfallenden und beinah abgerissenen Häusern. Seh ich das Öl auf dem kleinen Fluß, der selbst bei stärkstem Frost nicht mehr zufriert.
Warum machen mich die gelben Häuschen im schmutzigen Betonschatten so traurig? Was werde ich wütend, stehe ich vor der mißbrauchten, zerfallenen Kirche, der управление mit der roten Fahne am Tor?
Warum weint Lefortow mit meinen Augen? Ich werde doch hier nicht bleiben. Was gehen sie mich an, die von Blocks, zerrissenen, von Asphalt überschwemmten letzen Häuserzeilen der Altstadt? Ist es meine Haut, die Rinde des Baums, die der Tieflader hier abriß?
Was hab ich Angst um den Park, der sich gegen das Licht der Herbstsonne in ein goldrotes Meer verwandelt? Hier endet unvollendet die Straße die sich über Lefortowo wälzen wollte.
Woher in mir diese Freude über das Glockenspiel?
