Schluß. Aus. Jetzt wird nicht mehr gelogen.
Der erste Schlußstrich wird gezogen
unter die Summe vieler Tage.
Darunter krumme wie auch grade,
heiße Tage und verträumte,
welche, wo ich viel versäumte.
Einige die unvergessen.
Viel zu viele: abgesessen,
nicht getraut, eingebaut
hab ich mich in meine Haut,
so, daß ich schon nicht mehr weiß,
bin ich hier in diesem Land
weil ich es so wollte einst?
Oder bin ich wie verbannt
vom Fernsehfarben-Exwohlstand?
Jede Stunde ist mir leid,
wo ich Angst vorm Anfang hatte,
Furcht vor der Gelegenheit,
welche dann, grau und verblichen,
weil sie ungenutzt verstrichen,
wurde traur’ge Wirklichkeit.
Ja, kann sein es ist zu spät,
daß ich endlich hab begriffen:
nichts ist kostbarer als Zeit.
