Erinnerung an Alan Parsons Day After Day
Nimm den Himmel als Spiegel
Mal in das Blau dein Bild hinein
und in staub’ger Hast ruhend,
schau es die an. So wolltest du sein:
Glücklich und frei
deine Zeit leben,
niemals allein und
nie sich ergeben.
Wieder träumst du wie früher,
fühlst dich ganz leicht, wie ein Gesang.
Läßt dich treiben in Strömen,
die zu befahrn noch keinem gelang.
Doch weiter geht so dein Leben, bis zum Ende ist’s weit.
Der Sand unter deinen Träumen verrann wie die Zeit.
Und traurig sagtest du dann: Ja später – irgendwann.
Nimm den Himmel als Spiegel,
frag das Blau nach deinem Bild.
Du siehst dich als Kind noch,
nur nicht mehr jung und nicht mehr so wild.
Was ist geschehen
in deinem Leben?
Bist du allein?
Hast du dich ergeben?
Immer ist es dasselbe.
Vor jedem Anfang wird dir bang.
Schon nimmmst du and’ren,
was zu erreichen dir nicht gelang.
Doch weiter geht so dein Leben,bis zum End ist’s nicht weit.
Der Sand unter deinen Träumen verrann wie die Zeit.
Und traurig sagtest du dann: Ja später – irgendwann.
