Als das erste Licht den Nebel weiß durchdringt
Erwachen
für einen Augenblick das offene Fenster
Ich werfe es zu
Kalt
Weiterschlafen, vergessen?
Im Traum vielleicht
ein Erinnern
und ich bin hellwach
denn du willst heute
fort
Dich berühren? Wozu?
Meine Angst zittert dich wach
ich spüre deine Hand: schlaftrunken, neugierig
Du biegst dich an mich
Ich sehe dich nur an und meine Angst reicht nicht mehr für Fragen
in deine Haut greifen
dich bewegen mit meinen Händen, die spüren
wie du dich straffst, weitest
Dich treiben
Wohin?
Plötzlich kniest du
über mir, offen
Weiter
Mich nach dir durchbiegen spüren
ist nur noch ein Nachgeben deiner Lust
Du bist wach
als jemand durch den Flur geht
deine Brüste schwingen
nehme ich deine Hand
zwischen die Zähne
Nicht schreien
ich will dich allein Ich
Wir reißen uns los
Als du gehst, ist nebenan niemand mehr.
Unten dann gebe ich dir den ersten Kuß heute
